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K Home

Die 160 m2 große Eigentumswohnung im ersten Wiener Gemeindebezirk wurde im Jahr 2002 generalsaniert. Die damals entstandene Raumaufteilung beinhaltet drei Bereiche die den neuen Lebensgewohnheiten des Kunden nicht mehr entsprechen – eine offene Küche im Eingangsbereich, ein kleines Badezimmer sowie ein ungenutzter Gangbereich im Zentrum der Wohnung.

Im Zuge eines einmonatigen Gesamtumbaus wurde die Grundstruktur der Wohnung adaptiert sowie sämtliche Oberflächen neu definiert. Die Wohnung wurde in zwei getrennte Bereiche unterschiedlicher Privatheit gegliedert: Eine öffentliche Zone vom Foyer bis zum Salon für den Empfang von Gästen. Der Aufenthaltsraum mit der anschließenden Loggia wurde durch die Weindiele mit dem Salon verbunden.

Die bisher ungenutzte Erschließungszone wurde durch die Lagerund Präsentationsmöglichkeit von über 200 Flaschen Wein zum zentralen Verbindungsglied der beiden Hauptaufenthaltsräume des Weinliebhabers. Die im Eingangsbereich verbleibende Küche wurde durch einen eingesetzten Holzkubus vom monochromen Foyer, das wie ein Ausschnitt aus dem Bestand wirkt, getrennt. Um den Salon mit Bar- Charakter aufzuladen wurde der Tisch mit den Stühlen in Sonderhöhe produziert. Der ursprünglich in diesem Raum befindliche wertvolle Teppich wurde als Wandbehang in einer Mauerrundung als Kunstwerk in Szene gesetzt.

Das Herzstück des privaten Bereichs bilden das Schlafzimmer und das Badezimmer. Die bauliche Trennung der beiden Räume wurde entfernt und durch eine Glaswand ersetzt. Mittels eines durchgehenden Podests, das im Badezimmer die Dusche und im Schlafzimmer die Badewanne trägt, verschwimmt die Trennung der beiden Zonen. Vorhänge dienen als temporäre Weichzeichner für den neu geschaffenen Gesamtraum, in dessen Zentrum sich analog zum Küchenkubus, der Schrankraum befindet. Das ehemalige Speisezimmer – räumliches Verbindungsglied zwischen Schlafzimmer und Salon – ist nun als private Lounge und Bibliothek genutzt.